Ein einfaches, gesundes Brot zu backen, ist nicht schwierig, braucht nicht viel Zeit und macht zudem auch noch Spaß!
In einer Schüssel die Trockenhefe mit dem Zucker in 450 ml Wasser einrühren und beiseite stellen, bis die Hefe "aktiviert" ist und kleine explosionsartige Bläschen an die Wasseroberfläche steigen. Sieht übrigens immer wieder faszinierend aus!
In der Zwischenzeit beide Mehlsorten, die Nüsse und das Salz vermengen.
Das Hefewasser zum Mehl geben und mit einem Handmixer (Knethaken) gut verkneten, bis keine "trockenen Nester" aus Mehl mehr zu sehen sind.
Du kannst auch den Stiel eines Holzlöffels zum Verkneten nehmen. Es ist dann nur etwas schwieriger, das gesamte Mehl mit dem Wasser zu verbinden.
Die Schüssel mit einem Tuch oder einem Teller abdecken und an einen warmen Ort stellen. Beispielsweise auf die Heizung.
Je nach Umgebungstemperatur braucht der Teig nun 30 bis 60 Minuten, um sein Volumen deutlich zu vergrößern.
Ich habe ihn mal vergessen und nach zwei Stunden hatte er das Tuch, das ich zum Abdecken der Schüssel benutzt hatte, nach oben gedrückt und war am Schüsselrand heruntergeklettert. Seitdem verwende ich einen Teller zum Abdecken, da es fast unmöglich ist, einen Hefeteig aus einem Baumwolltuch zu bekommen. ;-)
Wichtig: Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen, bevor das Brot in den Ofen wandert.
Während der Teig vor sich hin geht, kannst du dir eine passende Brotbackform aussuchen, sie mit der Margarine oder der veganen Butter einfetten und mit Paniermehl oder Körnern ausstreuen. So bekommt das Brot eine leckere Ummantelung und lässt sich später nach dem Backen besser aus der Form lösen.
Für das Brot auf den Fotos habe ich eine kleine Auflaufform (für zwei Personen) verwendet. Sie war fast ein bisschen zu klein für die Teigmenge, aber wie du siehst, ist der Teig später im Ofen schön nach oben gegangen. Eine Kastenform funktioniert am zuverlässigsten zum Brotbacken.
Da der Teig in diesem Rezept ziemlich klebrig ist, kannst du leider keinen Brotlaib mit den Händen daraus formen.
Bevor du das Brot in den Ofen schiebst, kannst du als Topping noch ein paar Körner oder Saaten drauf streuen. Es funktioniert alles, was nicht bei 200°C verbrennt. Du kannst das Topping natürlich auch komplett weglassen oder ein bisschen Mehr auf den Teig streuen. Tu einfach das, wonach dir ist.
Das Brot kann nun für 60 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Ich wähle immer eine Schiene, die etwas weiter unten Im Ofen ist, damit das Brot von unten in der Form garen kann und obendrauf nicht zu sehr verbrennt.
Wenn du nicht sicher bist, ob dein Brot richtig durchgebacken ist, klopf' mal mit einem Holzlöffel drauf. Wenn es hohl klingt, ist es gut!
Nach dem Backen kannst du dir aussuchen, ob du das Brot in der Form auskühlen lässt, oder es direkt herauslöst und auf einem Holzbrett lagerst, bis es vollständig abgekühlt ist.
Ich mag Brot ja mega gerne, wenn es noch warm ist und natürlich kannst du es auch schon anschneiden, bevor es komplett abgekühlt ist. Du solltest aber wissen, dass die Schnittfläche dann ziemlich trocken wird. Wenn dich das nicht stört, wünsche ich dir einen genussvollen Moment mit deinem noch warmen, selbst gebackenen Dinkel-Roggen-Brot (oder was auch immer du für eine Kombination aus den Impro-Vorschlägen gezaubert hast!)
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