Wenn ich Lust auf ein herzhaftes Frühstück habe und noch ein Stückchen Räuchertofu im Kühlschrank zu finden ist, brutzel ich gerne morgens ein paar Gemüsereste in einer herzhaft-süßlichen Marinade an. Deshalb nenne ich dieses Rezept umami-süße Frühstückspfanne.
Schneide den Tofu und die Zwiebel in kleine Würfel, die Frühlingszwiebel in Ringe und die Champignons und Tomaten ebenfalls in Würfel oder Scheiben/Streifen.
Verrühre in einer kleinen Schüssel oder Tasse die Sojasauce, den Apfelessig und den Zucker und gib anschließend die Frühlingszwiebeln mit dazu. Stelle die Schüssel dann zur Seite.
In einer Pfanne brätst du nun zuerst für 2-3 Minuten die Zwiebeln in 1 EL Wasser an. Ja genau: Du brauchst hier noch kein Öl.
Wenn die Zwiebeln glasig sind, gibst du den Räuchertofu, die Champignons und die Tomaten hinzu und verrührst alles mit 1 EL Olivenöl.
Unter gelegentlichem Rühren brätst du alles für 5-7 Minuten an. Das riecht jetzt schon köstlich!
Kurz vor dem Servieren gießt du nun die Marinade mit den Frühlingszwiebeln in die Pfanne und rührst kräftig um. Der Zucker (falls du welchen verwendet hast), wird durch die Hitze leicht karamellisieren und gibt der Umami-Pfanne eine süßliche Note und eine glasurartige Beschaffenheit. Ich mag das sehr!
Die umami-süße Gemüsepfanne passt besonders gut zu frischem Brot mit oder ohne veganer Butter bestrichen.
Als Topping gebe ich gerne etwas Schnittlauch dazu. Aber auch Nüsse oder Sprossen machen sich sehr gut obendrauf.
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