In eine gesunde Bratensauce gehören die passenden Gewürze und jede Menge Gemüse. Dazu ein bisschen Zeit und die Sache wird richtig richtig gut!
Das Gemüse in kleine Stücke schneiden.
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und zuerst die Zwiebeln glasig anbraten.
Anschließend das gesamte Gemüse mit dazu geben und kräftig unter Rühren anbraten.
Wenn es anzubrennen droht, gib mehrmals etwas Wasser dazu und löse mit einem Hölzlöffel den Bratensatz vom Pfannenboden.
So lässt du alles schön für etwa 10-15 Minuten schmoren.
Gib nun das Tomatenmark in die Mitte der Pfanne. Verteile es etwas und lass es unter Rühren etwa 3 Minuten anrösten.
Anschließend gibst du die flüssigen Zutaten (bis auf die Gemüsebrühe!) in die Pfanne. Wenn du Essig verwendest, gieß ihn zuerst hinein und lass ihn mit dem Gemüse 2-3 Minuten kochen, damit er die Säure etwas verliert. Immer gut dabei umrühren.
Sind alle Flüssigkeiten drin, lässt du alles etwa 15 Minuten lang einkochen. Immer mal wieder rühren, damit nichts ansetzt und ggf. etwas Wasser angießen.
So ähnlich wie auf dem Foto sollte es aussehen.
Nun gießt du die Gemüsebrühe dazu und kannst schon mal die Kräuter (falls du welche verwendest) mit hineingeben. Das richtige Abschmecken mit allen anderen Gewürzen machst du am besten ganz zum Schluss, wenn die Sauce püriert wurde, denn je nach Gemüsesorte verändert sie durch das Mixen nochmal ihren Geschmack. Lass aber erstmal alles nochmal 10 Minuten köcheln.
Fast geschafft. Jetzt kannst du die Soße entweder gleich in der Pfanne mit einem Pürierstab fein pürieren, oder du schüttest sie vorher in einen Topf, der einen etwas höheren Rand hat, damit es nicht so sehr spritzt, oder (meine Empfehlung!) du füllst sie in einen Highspeed Blender oder Mixer um, denn darin bekommst du eine besonders feine Konsistenz.
Tipp: Wenn du später in deiner Bratensoße ein paar vereinzelte Stückchen (z.B Champignons) haben möchtest, nimmst du sie vor dem Pürieren heraus und fügst sie anschließend wieder hinzu.
Mix alles gründlich durch und erhitze die pürierte Sauce nochmal in der Pfanne. Jetzt kannst du richtig Würzen. Taste dich einfach schrittweise heran und probier immer wieder, ob dir der Geschmack zusagt, oder ob noch etwas fehlt.
Tipp: Die Soße ist unter Umständen (je nachdem, wieviel Flüssigkeit du verwendet hast) relativ dickflüssig nach dem Pürieren. Du kannst sie nun entweder nochmal mit Gemüsebrühe strecken, oder du füllst sie so in Schraubgläser und streckst sie dann später individuell je nach Geschmack.
Ich rühre beispielsweise gerne 1 Becher Lupinenjoghurt in die fertige Soße oder 1/2 Dose Kokosmilch, oder Hafersahne... Der Fanatasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Auch mit zusätzlichen Gemürzen (z.B. Curry oder Kurkuma) lässt sich die Bratensoße immer wieder abwandeln.
Wenn du auf Vorrat gekocht hast: Fülle die dickflüssige Grundsoße oder die bereits gestreckte Soße in saubere Schraubgläser und lass dabei 1 cm zum Rand hin Platz.
Pommes aus frischen Kartoffeln, gedünsteter Blumenkohl und Jackfruitgulasch. Für das Gulasch brate ich einfach ein Glas in Salzlake eingelegte Jackfruit in einer Pfanne in etwas Öl an und gieße dann die abgefüllte Bratensoße dazu. Kurz erhitzen und fertig ist ein leckeres Hauptgericht!
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